MEIN PEINLICHER ALPTRAUM/DIE ZEIT HAT VIELE MÄGEN

gonzkloa2„Mein peinlicher Alptraum/Die Zeit hat viele Mägen“ wurde von dem Kulturverein „die nachbarn“ entwickelt und hatte im August 2014 seine erfolgreiche Uraufführung in der Schweiz.

Der musikalisch-performative Abend heisst im Untertitel „Die Zeit hat viele Mägen“ in Anlehnung an ein Zitat von Peter Sloterdijk (in der „Zauberbaum“) und beschäftigt sich vordergründig mit dem historischen Thema Hexenverbrennung.

Wie der Titel schon vermuten lässt, bezweifeln die Künstler, dass das Zeitalter der „Hexenverbrennung“, der Geist der Inquisition: also Themen wie Ausgrenzung, Intoleranz, Denuntiation und dergleichen der Vergangenheit angehören und installieren diesen historischen Shift in einem Clash von literarischen Gattungen wie episch-philosophischen Texten, Nachrichten, Hexen-Protokollen und Internet-postings – das Ganze präsentiert in einer spannenden Mixtur von Musik, Performance und Video-Installation. Die Kunst-Disziplinen überlagern, verweben, ergänzen sich und ergeben so ein neues Ganzes, das berührt, irritiert, entführt…

Die Musik stammt aus der Feder von Christoph Dienz, der an diesem Abend an der verstärkten Zither sitzt, die grossartige Alexandra Dienz am Kontrabass. Es entstehen bizarre Klangskulpturen, loop-artige Songthemen und spacige Soundteppiche – für jeden Zuhörer eröffnet sich eine Tür in seine ur-eigene Assotiations-Welt.

Der Abend findet im Rahmen von „Musik aktuell“ statt und „die nachbarn“ freuen sich sehr darüber, in der Tischlerei Melk spielen zu können!

Uraufführung: bei HEXPERIMENTE im Schweizer Avers 2014

weitere Vorstellungen: Tischlerei Melk 31. Oktober 2015

Audiolink „Seelenbaumel“ von Christof Dienz

Trailer:

Mein peinlicher Alptraum/Die Zeit hat viele Mägen (2015) – Trailer

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